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Mitglieder mussten sich hierbei einem sogenannten "geisischen
Prüfverfahren" unterziehen, was aber religiös
zu sehr mit der Kindstaufe verwandt war und somit wurde
diese Zeremonie wieder fallengelassen.
Fortan
wurden aber alljährlich eigene Zunftabende mit
närrischem Programm veranstaltet, zunächst
in der "Krone", dann im "Schützenkeller"
und seit 1985 in der damaligen Turn- und Festhalle und
heutigen Bergdorfhalle. Bereits nach nur fünf Jahren,
seit dem Bestehen, waren die Geisenmeckerer auf über
100 aktive Hästräger angewachsen und häufig
mit 60 bis 70 Aktiven bei auswärtigen Umzügen
unterwegs. Seit
der Gründung darf sich die Zunft zur starken Gemeinschaft
innerhalb des Bergdorfes zählen. Gemeinsame Unternehmungen
werden mitgetragen und für das Bergdorffest wurde
eigens eine Festhütte durch Richard Ohnemus erbaut.
Die
Narrenzunft Schweighausen verknüpft traditionell
die Fasenteröffnung am 11.11. mit der Jahreshauptversammlung
des zurückliegenden Geschäftsjahres, welches
am 31. Oktober endet. Jedes Mitglied und jeder Gast
in der wechselnden Gaststätte Krone oder Sonne
bekommt zum Abschluß eine Narrensuppe gereicht;
der Zeremonienmeister verliest die närrischen 11
Gebote, der Oberzunftmeister eröffnet die neue
Kampagne und entfacht das Narrenlicht.
In
Würdigung der besonderen Verdienste wurde Hermann
Zehnle am 11. November 2001 die erste Ehrenmitgliedschaft
in der Vereinsgeschichte zuerkannt. Er war seit der
Gründung im Jahre 1977, ununterbrochen 24 Jahre,
als Zunftmeister mit Leib und Seele für die Schweighusemer
Fasent tätig und wurde zum Ehrenzunftmeister
ernannt.
Im
Jahre 2002 feierten die Geisberger Geisenmeckerer ihr
25-jähriges Jubiläum mit einem dreitägigen
Narrentreffen. Während des närrischen Gastspiels
im Bergdorf Schweighausen waren insgesamt 60 Zünfte
in das Schuttertal zu Besuch gekommen. Allen voran gingen
die Geisenballettgruppe, die Zunfträte, die Baumstellergruppe,
die Narrenpolizisten und die Geisenmeckerer selbst.
Nicht fehlen darf an großen Umzügen die Zunftgeis
Susi, der Geisenwagen, der Graf vom Monte Ciego
und letzlich der Musikverein, der die Geisenmeckerer
bei Berg un Tal-Treffen gerne musikalisch unterstützt.
Nachdem
sich der seit Gründung im Jahre 1977 amtierende
Vorsitzende Adolf Fischer in der Jahreshauptversammlung
am 11.11.2003 nicht mehr zur Wahl stellte, folgten seinem
Beispiel einige ältere Zunftratskollegen. Ein Generationswechsel
war somit bei den Geisenmeckerern angesagt. In die Fußstapfen
seines Vaters trat Jan Fischer und wurde von der Mitgliederversammlung
einstimmig als neuer Oberzunftmeister gewählt.
Das Durchschnittsalter des gesamten Zunftrates sank
von 45 auf 29 Jahre oder anders ausgedrückt, der
Zunftrat verjüngte sich um 218 Jahre.
Auf
Anraten des Zunftratskollegiums wurde der Vereinsgründer
Adolf Fischer nach seinem Ausscheiden nach 26-jähriger
Amtszeit als erster Vorsitzender zum "Ehrenoberzunftmeister"
ernannt. Nach 22-jähriger Tätigkeit als Zunftrat
wurde Horst Pärschke ebenfalls in den Ehrenstand
gehoben. Beiden wurde unter großem Beifall der
Mitglieder bestätigt, "mit Leib und Seele
für die Schweighusemer Fasent" tätig
gewesen zu sein.
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